Pariser Modewoche Tag 5: Lanvin, Thom Browne, Paul Smith & Ami

Anonim

In dieser Saison brannte Paris nicht, sondern brodelte in der Standardausgabe. Während London und Mailand harte Taten zu folgen hatten, entpuppte sich Paris als eine einfache und schöne Kleidung, aber nichts, was die Grenzen der britischen und italienischen Kollegen sprengte.

Aber es gibt eine Vorbehalte gegen französisches Design oder zumindest in der Männermode, und angesichts der jüngsten Angriffe ist die Stadt immer noch in Trauer. Selbst Lanvin konnte nicht beeindrucken, Lucas Ossendrijvers zehnjähriges Jubiläum war für die Marke geplant, aber es schien eher eine Revue als brandneu zu sein.

Aber es waren nicht alle schlechten Nachrichten, mit einigen tollen Basics und phänomenalen Details, die man von den Franzosen erwartet.

Thom Browne

Jede Thom Browne Show hat ihre Theatralik, und in dieser Saison gab es einen René Magritte Surrealismus mit seinen Melonenmasken und Plüschhündchen-Aktentaschen. Die Sammlung, die folgte, erinnerte an Wanderkleidung aus dem frühen letzten Jahrhundert; eine überarbeitete Pastiche der goldenen Ära mit einer verlassenen-am-Zug-Bahnhof Ästhetik Paddington Bear.

Die Mäntel wurden in verschiedenen Verzierungen geschnitten, von Shearling an Ärmeln und Säumen bis hin zu Filzimitat, um den Eindruck von Abnutzung zu erwecken, zu Pelzen und gestickten Dackelmotiven. Eines der technisch auffallendsten Stücke war das Trio aus karierten Mänteln aus Pelz und Bändern, eine Chanel-typische Haute-Couture-Technik. Insgesamt hatte die Sammlung ein Gefühl von Sehnsucht und Tristesse, aber immer noch den Sinn für Humor und Laune, für die Thom Browne bekannt ist.

Paul Smith

Bei jeder Paul Smith-Show ist einer der beiden Markenzeichen garantiert: Streifen und explosive Farbe. Paul Smiths Herbst-Winter-Kollektion war alles, was zu erwarten war, eine Mischung aus klassischer Schneiderei und swingendem Sixties London.

Mäntel in grün und rot (und Ableitungen davon) waren an der Tagesordnung, während die Silhouette der Anzüge an der Hüfte schlank, aber großzügig im Bein war. Moderne Nadelstreifen waren ein Highlight, mit spärlichen Striping-Statement-Anzügen.

Eines der auffallendsten Farben dieser Saison war das Taubenblut, das in verschiedenen Look-in-Hosen, Schuhen, Strickwaren und einem auffälligen Ledermantel zu finden war.

Ami

Seit seiner Markteinführung vor wenigen Jahren hat sich Ami schnell zu einer Pariser Fashion Week entwickelt, die man gesehen haben muss, denn sie verkörpert alles, was typisch französisches Design ist.

Insbesondere die Kollektion zeigte durch entspannte, bequeme Passformen und hochwertige Verarbeitung die Essenz von Ami. Wie bei anderen Designern war Kamel ein starker Punkt, aber Rotguss und Pflaume waren ein frischer Kontrapunkt zum Winterdressing.

Die Schachbrettmäntel hatten ein Skatergefühl, als ob dieser Ami-Mann Kick-Flips für Power-Dressing aufgegeben hätte. Die Bomberjacke war ein starkes Merkmal, während Pufferjacken die Designerbehandlung mit Kontrasttaschen und leuchtender Fertigung hatten.

Vielleicht war das mutigste Stück nicht der funkelnde silberne Peacoat, sondern der babyblaue Pullover mit Rundhalsausschnitt, der mit der passenden Hose getragen wurde - etwas, das in den Pariser Straßen die falsche Aufmerksamkeit erregen würde.

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